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Welche Mythen über Domainnamen gibt es?

Es kursieren viele Mythen über Domainnamen im Internet. Einige davon stehen im Zusammenhang mit den neuen Top-Level-Domains, die 2013 eingeführt wurden. Aber welche davon sind wahr und welche falsch? Im folgenden Artikel wird SEDO neun der größten Domain-Mythen aufdecken.

 

1. Social-Media-Profile sind bemerkenswerter als Domains

Eine häufige Behauptung ist, dass Social-Media-Profile beliebter werden als ihre Domain-Pendants. Erfahrungen zeigen jedoch, dass Internetnutzer gerne soziale Medien und Websites gleichzeitig nutzen, ohne eine Präferenz für das eine oder das andere. Ein effektives Beispiel für die Synchronisierung dieser beiden Medien ist, einen Link zu Ihrer Website für Besucher zu hinterlassen, die Ihre Facebook-Profilseite ansehen. Hier können sie Informationen erhalten, die auf Ihrer Social-Media-Profilseite nicht angezeigt werden können. Dadurch behält die Website ihren Wert. In einigen Fällen führt häufig besuchte Social-Media-Profile zu einem proportionalen Anstieg des Verkehrs auf Ihrer Website, was deren Wert im Prozess erhöht.

 

2. Neue TLDs bieten Ihnen die besten Chancen für effektives Marketing

Die neuen Top-Level-Domains bestehen aus etwa 2.000 neuen Endungen, die 2013 eingeführt wurden. Dadurch hat sich das Spektrum der Top-Level-Domain-Endungen drastisch erweitert. Endungen wie .bosch, .nyc, und .shop sind jetzt verfügbar und geben dem Nutzer ein besseres Verständnis dafür, welches potenzielle Produkt auf einer Website beworben wird. Dies kann sehr praktisch sein, jedoch behandelt Google diese neuen Endungen nicht anders als Endungen wie .com oder .org. Aus diesem Grund werden die Suchergebnisse weiterhin mit den Zeichen vor der TLD korrelieren.

 

3. Gute Domains sind teuer

Manche Domains sind beliebter als andere und können daher zu höheren Preisen gehandelt werden. Allerdings kann man nie sicher sein, welche Start-ups für große Aufmerksamkeit sorgen werden. Daher solltest du auch in Domains investieren, die ihren Wert nicht unbedingt aus ihren zugehörigen Unternehmen oder deren Produkten ziehen. Auch wenn es eine Frage des Glücks sowie des Wissens über bestimmte Trends sein kann, können günstige Domains sich als wahre Goldminen entpuppen.

 

4. Neue Top-Level-Domains schneiden nur mäßig in SEO-Rankings ab

Aufgrund der Menge neuer Top-Level-Domains ist es verständlich, dass bestimmte Endungen nicht mehr so sehr die Rankings dominieren wie .com es einst tat. Allerdings zeigen Websites wie seo-hero.tech, dass neue Top-Level-Domains immer noch sehr hoch in den Rankings platziert sind. Experten von ähnlichen Websites sehen diesen Trend ebenfalls und glauben auch daran.

 

5. Die neuen Top-Level-Domains werden selten genutzt

Große Unternehmen sind besonders unter ihrer .com-Domain bekannt. Allerdings breiten sich viele Unternehmen auch aus und erweitern ihre Reichweite mit neuen Top-Level-Domains. Die neuen Top-Level-Domains werden in 235 Ländern genutzt und von etwa 365 Registraren verwaltet. Insgesamt gibt es 23 Millionen neue Domains mit über 1.200 Erweiterungen. Bei dieser Menge an Verbreitung ist die Behauptung, dass die Nutzung neuer TLDs selten sei, offensichtlich falsch.

 

6. .com ist die wahre Top-Level-Domain für SEO

Lange Zeit war es nur natürlich, online mit einer .com-Domain präsent zu sein. Schließlich ist die "Commerce"-Domain ein global etablierter Identifikator für die Internetpräsenz von Unternehmen. Tatsächlich gilt das auch heute noch. Mit über 100 Millionen Registrierungen ist die .com-Domain-Endung bei weitem die am häufigsten verwendete Endung.

 

7. Ich kann meine Top-Level-Domain jederzeit ändern, wenn ich möchte

Es ist tatsächlich möglich, Ihre Domain-Erweiterung jederzeit zu ändern. Die Voraussetzung dafür ist, dass die neue Adresse mit geänderter Top-Level-Domain noch zur Registrierung verfügbar ist oder bereits in Ihrem Besitz ist. Allerdings müssen die negativen Auswirkungen auf die Suchmaschinen berücksichtigt werden. Google benötigt eine gewisse Zeit, bis die geänderte Domain registriert ist. Dies könnte zu einer Übergangszeit führen, in der die Sichtbarkeit Ihrer Website in den Suchergebnissen etwas reduziert sein kann. Darüber hinaus erwarten bestimmte Benutzer, dass E-Mail-Adressen für einen bestimmten Zeitraum aktiv bleiben, um ihre möglichen Geschäfte innerhalb des Kontos abzuschließen.

 

8. Die .com-Domain verliert an Bedeutung

Dieses Gerücht widerspricht eindeutig unserem sechsten Gerücht oben. Heutzutage ist sogar die .com-Domain im Niedergang. Aber kann das wirklich wahr sein? Die .com-Domain ist immer noch die weltweit am häufigsten verwendete Domain. Anteile gehen verloren, weil die neuen Top-Level-Domains im Aufschwung sind. Dies ist jedoch ein natürlicher Prozess und bedroht die .com-Domain nicht.

 

9. Für jede meiner Zielgruppen wird eine separate Domain benötigt

Es ist absolut möglich, eine Domain mit einer passenden Erweiterung für jedes Land zu kaufen. Aber ist das wirklich notwendig? Wenn das der Fall wäre, dann würde man in Deutschland seine Domain mit einer .de-Endung besitzen, in den Niederlanden - .nl, aber das ist keine sinnvolle Strategie. Stattdessen kann man mit Unterordnern oder Unterkategorien unter der Haupt-Webadresse arbeiten. Zum Beispiel besucht der Besucher bei IKEA immer die Website des Unternehmens über die Domain ikea.com. Der länderspezifische Inhalt befindet sich dann in Unterordnern wie ikea.com/se/.

 

Dieser Gastbeitrag wurde von Sedo verfasst, einem der weltweit größten Domain-Marktplätze und Parkanbieter.

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Dynadot
Dynadot Team